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Kommt es nun doch auf die Länge an?

Kommt es nun doch auf die Länge an?

  • 01.04.2005   |  
  • 02:17   |  
  • Von Jan "DasJan" Schneider    
Eine Frage die schon viele Generationen bewegt hat, aber noch nie endgültig geklärt werden konnte, beschäftigt mich in meinem aktuellen QuerSchläger "Kommt es nun doch auf die Länge an". Anlass waren zahlreiche Diskussionen über das recht kurz ausgefallene Nibiru, das im letzten Monat erschienen ist.

Benutzer-Kommentare

Bei Nibiru kann man nicht alles an der Länge des Spiels festmachen. Wäre es nur die Kürze, die mich bei Nibiru stört, dann könnte man es ja verzeihen. Runaway zum Beispiel war auch nicht besonders lang, aber bis auf das Pixel-Hunting ein absoluter Hit. Bei Nibiru fehlt es aber eben auch an der Charakterentwicklung (eine Folge der Kürze und der knappen Dialoge), den Animationen, der Qualität und Originalität der Rätsel sowie der Entwicklung der Story. Alles eben nur Mittelmaß. Das muss einen auf den ersten Blick nicht stören, aber es wurde eben deutlich mehr versprochen, als am Ende gehalten wurde - das ist das Problem.
Rossi
  • 04.04.05    
  • 10:55   

Bei Nibiru kann man nicht alles an der Länge des Spiels festmachen. Wäre es nur die Kürze, die mich bei Nibiru stört, dann könnte man es ja verzeihen. Runaway zum Beispiel war auch nicht besonders lang, aber bis auf das Pixel-Hunting ein absoluter Hit. Bei Nibiru fehlt es aber eben auch an der Charakterentwicklung (eine Folge der Kürze und der knappen Dialoge), den Animationen, der Qualität und Originalität der Rätsel sowie der Entwicklung der Story. Alles eben nur Mittelmaß. Das muss einen auf den ersten Blick nicht stören, aber es wurde eben deutlich mehr versprochen, als am Ende gehalten wurde - das ist das Problem.

 
Ein super Kommentar, der mir wirklich aus der Seele spricht!

Vor allem der Teil über die verklärte Nostalgie. Genau das ist der Punkt: früher waren Adventures nur subjektiv länger, weil es eben kein Internet gab, wo man sich schnell informieren kann, sondern einzelne Rätsel einfach ausknobeln musste. Heute schaue ich bei einem längeren Hänger (oder wenn ich sehr ungeduldig wissen will, wie es weitergeht) eben viel, viel schneller in eine Komplettlösung als damals(sonst wäre ich mit Runaway heute noch nicht fertig...)

Natürlich ist Nibiru kurz. Aber man kann den Spaß, den man einem Spiel hat, nicht nur an der Länge festmachen (außerdem schaue ich beim Spielen auch nicht auf die Uhr, ich könnte nicht mal sagen, wie lange ich genau gebraucht habe). Dafür gibts eine interessante Story (ich persönlich mag solche ernsten Adventures zur Zeit wesentlich lieber als die Comic-Adventures) und eine tolle Atmosphäre.
Ich bin zufrieden mit Nibiru, auch wenns an BM oder TMOS dann doch nicht rankommt. Aber so für zwischendurch hats auf jeden Fall Spaß gemacht.
Mirabell
  • 03.04.05    
  • 15:33   

Ein super Kommentar, der mir wirklich aus der Seele spricht!

Vor allem der Teil über die verklärte Nostalgie. Genau das ist der Punkt: früher waren Adventures nur subjektiv länger, weil es eben kein Internet gab, wo man sich schnell informieren kann, sondern einzelne Rätsel einfach ausknobeln musste. Heute schaue ich bei einem längeren Hänger (oder wenn ich sehr ungeduldig wissen will, wie es weitergeht) eben viel, viel schneller in eine Komplettlösung als damals(sonst wäre ich mit Runaway heute noch nicht fertig...)

Natürlich ist Nibiru kurz. Aber man kann den Spaß, den man einem Spiel hat, nicht nur an der Länge festmachen (außerdem schaue ich beim Spielen auch nicht auf die Uhr, ich könnte nicht mal sagen, wie lange ich genau gebraucht habe). Dafür gibts eine interessante Story (ich persönlich mag solche ernsten Adventures zur Zeit wesentlich lieber als die Comic-Adventures) und eine tolle Atmosphäre.
Ich bin zufrieden mit Nibiru, auch wenns an BM oder TMOS dann doch nicht rankommt. Aber so für zwischendurch hats auf jeden Fall Spaß gemacht.

 
Weise gesprochen, Jan!
Ich habe als Spieler ehrlich gesagt noch nie darauf geachtet, wie kurz oder lang ein Spiel ist. Wie ich auch schon einmal in einem der zahreichen Foren geschrieben habe, die Messung der tatsächlichen Spielzeit ist doch extrem subjektiv.
Beispiel Gothic II, um mal was aus einem anderen Genre zu nehmen: Ich hab dafür nur eine Woche gebraucht. Oh Gott, für ein ROLLENSPIEL? - Ja. Und ich sag euch auch warum: Es waren Weihnachtsferien und ich saß solo zu Hause rum und habe NICHTS aderes getan in der Zeit. Heute, als berufsttätig und liiert, würde ich wahrscheinlich rund rund zwei Monate brauchen.
Ist es deshalb kürzer oder länger? Nein. Aber mein subjektives Empfinden der Spieldauer.
dtp Chris
  • 02.04.05    
  • 01:14   

Weise gesprochen, Jan!
Ich habe als Spieler ehrlich gesagt noch nie darauf geachtet, wie kurz oder lang ein Spiel ist. Wie ich auch schon einmal in einem der zahreichen Foren geschrieben habe, die Messung der tatsächlichen Spielzeit ist doch extrem subjektiv.
Beispiel Gothic II, um mal was aus einem anderen Genre zu nehmen: Ich hab dafür nur eine Woche gebraucht. Oh Gott, für ein ROLLENSPIEL? - Ja. Und ich sag euch auch warum: Es waren Weihnachtsferien und ich saß solo zu Hause rum und habe NICHTS aderes getan in der Zeit. Heute, als berufsttätig und liiert, würde ich wahrscheinlich rund rund zwei Monate brauchen.
Ist es deshalb kürzer oder länger? Nein. Aber mein subjektives Empfinden der Spieldauer.

 
Der Vergleich mit anderen Sachen wie Filmen ist unsinnig, dass ist ein Äpfel und Birnen Vergleich.

Das ist auch gar nicht notwendig.
Man kann doch im Genre bleiben.
Black Mirror, Moment of Silence usw. alle so ungefähr mindestens 30 Stunden.

Es ist außerdem ja nicht nur an der Spielzeit gespart worden, sondern auch an der Musik, der Charakteranimation, den Zwischensequenzen usw.

Es ist ja nicht mal kurz aber gut, sondern kurz und mittelmäßig.

Hoffentlich hat sich keiner von denen beschwert, die Nibiru für 27,95 bei buecher.de gekauft haben.

Doch ich. Selbst das ist noch zu viel. Daher habe ich es auch wieder verkauft.

Und wenn ich sowas von metagames höre wie: Wir kämpfen Tag für Tag ums überleben

Da kann ich nur sagen sorry, aber ich kaufe keine Spiele aus Mitleid mit dem Hersteller. Da muss man auch überlegen ob sich eine Synchro für so ein Spiel lohnt, oder ob man nicht lieber darauf verzichtet, es stattdessen nur mit Untertitel für 9,99 anbietet.


Und wenn ich jetzt als Kunde auch noch von dtp Chris oder metagames für meine kritische Meinung angefahren werde wie teilweise Andere auch in anderen Foren, mit der Ausrede reagieren daher sehr emotional, wenn Nibiru so derart falsch aus unserer Sicht dargestellt wird.
anstatt über kritische Stimmen auch froh zu sein, weil man sich so auch die Marktforschung erleichtern kann, (und damit Geld sparen) dann habt ihr einen Kunden weniger, definitiv für immer, denn die Spiele kann ich mir dann für einen Tag auch von einem Bekannten ganz legal leihen.

ich
  • 01.04.05    
  • 23:16   

Der Vergleich mit anderen Sachen wie Filmen ist unsinnig, dass ist ein Äpfel und Birnen Vergleich.

Das ist auch gar nicht notwendig.
Man kann doch im Genre bleiben.
Black Mirror, Moment of Silence usw. alle so ungefähr mindestens 30 Stunden.

Es ist außerdem ja nicht nur an der Spielzeit gespart worden, sondern auch an der Musik, der Charakteranimation, den Zwischensequenzen usw.

Es ist ja nicht mal kurz aber gut, sondern kurz und mittelmäßig.

Hoffentlich hat sich keiner von denen beschwert, die Nibiru für 27,95 bei buecher.de gekauft haben.

Doch ich. Selbst das ist noch zu viel. Daher habe ich es auch wieder verkauft.

Und wenn ich sowas von metagames höre wie: Wir kämpfen Tag für Tag ums überleben

Da kann ich nur sagen sorry, aber ich kaufe keine Spiele aus Mitleid mit dem Hersteller. Da muss man auch überlegen ob sich eine Synchro für so ein Spiel lohnt, oder ob man nicht lieber darauf verzichtet, es stattdessen nur mit Untertitel für 9,99 anbietet.


Und wenn ich jetzt als Kunde auch noch von dtp Chris oder metagames für meine kritische Meinung angefahren werde wie teilweise Andere auch in anderen Foren, mit der Ausrede reagieren daher sehr emotional, wenn Nibiru so derart falsch aus unserer Sicht dargestellt wird.
anstatt über kritische Stimmen auch froh zu sein, weil man sich so auch die Marktforschung erleichtern kann, (und damit Geld sparen) dann habt ihr einen Kunden weniger, definitiv für immer, denn die Spiele kann ich mir dann für einen Tag auch von einem Bekannten ganz legal leihen.

 
@sloane:Wo hast du denn Friends -Staffeln für 20 € bekommen?Ich hab 44€ pro Staffel gezahlt(Media Markt),sind doch wohl hoffentlich nicht vom LKW gefallen,oder -)
Gerotron
  • 01.04.05    
  • 19:07   

@sloane:Wo hast du denn Friends -Staffeln für 20 € bekommen?Ich hab 44€ pro Staffel gezahlt(Media Markt),sind doch wohl hoffentlich nicht vom LKW gefallen,oder -)

 
nicht oma, quatsch...es war seine Schwiegemutter
Dr Golden Gonzo
  • 01.04.05    
  • 18:34   

nicht oma, quatsch...es war seine Schwiegemutter

 
@ DASJan
Stimme dir sehr zu mit der Spielzeit. Ich muss auch sagen. früher hab ich nie auf die Spieldauer geachtet. Warum das irgendwie in Mode gekommen ist, k.a.

Resident evil hatte ich auch nach 8 stunden durch, dennoch würde ich nie ein schlechtes Wort darüber verlieren.

Aber der Kino vergleich hinkt schon ein wenig. (ohne Frage sind die großen Kinos überteuert) aber man kann das dennoch nicht unbedingt vergleichen. genauso wenig wie ein Gang ins Puff.^^
(es geht ja auch um die Atmosphäre des kinos und bla...)

Übrigens zu deinem letzten Link: Beckstein. Ich hab mal seine Oma nach Hause kutschieren müssen. Die in dem Altersheim haben mir immer gesagt: Sei jaaa zuverlässig Haha. Das wär was für ne neue Zivi Geschichte in Gonzos fairy tales. Aber da ihre Augen rausgestanden haben, könnte ichs wohl nicht so formulieren, als dass ihre Würde nicht darunter leiden müsste, hehe
Dr Golden Gonzo
  • 01.04.05    
  • 18:33   

@ DASJan
Stimme dir sehr zu mit der Spielzeit. Ich muss auch sagen. früher hab ich nie auf die Spieldauer geachtet. Warum das irgendwie in Mode gekommen ist, k.a.

Resident evil hatte ich auch nach 8 stunden durch, dennoch würde ich nie ein schlechtes Wort darüber verlieren.

Aber der Kino vergleich hinkt schon ein wenig. (ohne Frage sind die großen Kinos überteuert) aber man kann das dennoch nicht unbedingt vergleichen. genauso wenig wie ein Gang ins Puff.^^
(es geht ja auch um die Atmosphäre des kinos und bla...)

Übrigens zu deinem letzten Link: Beckstein. Ich hab mal seine Oma nach Hause kutschieren müssen. Die in dem Altersheim haben mir immer gesagt: Sei jaaa zuverlässig Haha. Das wär was für ne neue Zivi Geschichte in Gonzos fairy tales. Aber da ihre Augen rausgestanden haben, könnte ichs wohl nicht so formulieren, als dass ihre Würde nicht darunter leiden müsste, hehe

 
Lieber ein kurzes gutes Spiel, als eins das sich ewig hinzieht und ich es vielleicht sogar gar nicht fertig spiele, weil es mich nicht mehr interessiert.
john_doe
  • 01.04.05    
  • 15:03   

Lieber ein kurzes gutes Spiel, als eins das sich ewig hinzieht und ich es vielleicht sogar gar nicht fertig spiele, weil es mich nicht mehr interessiert.

 
Der Vergleich mit Kino oder DVDs ist sehr passend.

Ich finde den Vergleich inzwischen sehr verbraucht. Für 15 Euro bekomme ich zum Beispiel ein Musik-Album, das ich vermutlich weitaus länger als 10 Stunden hören werde. Für 20 Euro bekomme ich eine Staffel Friends , mit der ich mich schon beim einmaligen Schauen gut 10 Stunden beschäftige. Für 40 Euro bekomme ich 20 TK-Pizzen, 4 ältere Top-Spiele, 4 Kästen Bier, was weiß ich was - solche Vergleiche sind immer an den Haaren herbeigezogen und es gibt immer Gegenbeispiele.

Zum Thema Länge an sich: Klar hat man lieber 6 Stunden Spaß, als sich 12 Stunden zu langweilen. Und ich persönlich würde ein 40-Stunden-Spiel ohnehin nie zum Ende bringen, weil ich nach spätetestens 10 Stunden von jedem Spiel angeödet bin, weil sich alles nur wiederholt. Aber trotzdem darf es nicht so sehr ins negative Extrem gehen: Warren Spector sagte mal, er hätte lieber 2 Stunden lange Spiele mit einer straffen Story und ohne Durchhänger. Hätte ich auch gerne. Aber dann darf ein Spiel nicht 40 oder 45 Euro kosten, sondern nur 10 Euro. Und nein, der Preis lässt sich nicht einfach mit der Spielzeit multiplizieren. :)
Sloane
  • 01.04.05    
  • 14:14   

Der Vergleich mit Kino oder DVDs ist sehr passend.

Ich finde den Vergleich inzwischen sehr verbraucht. Für 15 Euro bekomme ich zum Beispiel ein Musik-Album, das ich vermutlich weitaus länger als 10 Stunden hören werde. Für 20 Euro bekomme ich eine Staffel Friends , mit der ich mich schon beim einmaligen Schauen gut 10 Stunden beschäftige. Für 40 Euro bekomme ich 20 TK-Pizzen, 4 ältere Top-Spiele, 4 Kästen Bier, was weiß ich was - solche Vergleiche sind immer an den Haaren herbeigezogen und es gibt immer Gegenbeispiele.

Zum Thema Länge an sich: Klar hat man lieber 6 Stunden Spaß, als sich 12 Stunden zu langweilen. Und ich persönlich würde ein 40-Stunden-Spiel ohnehin nie zum Ende bringen, weil ich nach spätetestens 10 Stunden von jedem Spiel angeödet bin, weil sich alles nur wiederholt. Aber trotzdem darf es nicht so sehr ins negative Extrem gehen: Warren Spector sagte mal, er hätte lieber 2 Stunden lange Spiele mit einer straffen Story und ohne Durchhänger. Hätte ich auch gerne. Aber dann darf ein Spiel nicht 40 oder 45 Euro kosten, sondern nur 10 Euro. Und nein, der Preis lässt sich nicht einfach mit der Spielzeit multiplizieren. :)

 
Sehr treffender Artikel, DasJan!

Ich stimme bei folgenden Punkten voll und ganz zu:

-Spiele sind überhaupt nicht zu teuer, wenn man sie mit dem Preis/Leistungsverhältnis anderer Produkte vergleicht.

-Früher durfte ich nicht nächtelang nach Lust und Laune durchzocken (hallo liebe Eltern)

-dank dem Internet kommt man schneller voran (was teilweise auch etwas schade ist)

Was für eine (nicht durch idiotische Rätsel künstlich) längere Spieldauer spricht, ist die Möglichkeit der Charakterentwicklung, aber das ist vor allem eine Frage der Story. Mehr Dialoge sind teilweise zwar anstrengend, doch bringen sie uns die Figuren um einiges näher, als wenn sie überhaupt nichts kommentieren.
grin
  • 01.04.05    
  • 13:17   

Sehr treffender Artikel, DasJan!

Ich stimme bei folgenden Punkten voll und ganz zu:

-Spiele sind überhaupt nicht zu teuer, wenn man sie mit dem Preis/Leistungsverhältnis anderer Produkte vergleicht.

-Früher durfte ich nicht nächtelang nach Lust und Laune durchzocken (hallo liebe Eltern)

-dank dem Internet kommt man schneller voran (was teilweise auch etwas schade ist)

Was für eine (nicht durch idiotische Rätsel künstlich) längere Spieldauer spricht, ist die Möglichkeit der Charakterentwicklung, aber das ist vor allem eine Frage der Story. Mehr Dialoge sind teilweise zwar anstrengend, doch bringen sie uns die Figuren um einiges näher, als wenn sie überhaupt nichts kommentieren.

 
@AdventureFreak

Querschläger ist der Name der Rubrik unter der Redakteure ihre persönliche Meinung zu einem Spiel oder zu sonst einem Thema, was mit Adventures zu tun hat, schreiben. Also ein Kommentar. Das hat nix mit Nibiru zu tun und soll Nibiru auch nicht als Querschläger qualifizieren. Als neues und viel diskutiertes Spiel auf dem Markt, bot es sich allerdings hervorragend für das April-Thema des Querschlägers an.

Lieben Gruss
silly
silly
  • 01.04.05    
  • 13:01   

@AdventureFreak

Querschläger ist der Name der Rubrik unter der Redakteure ihre persönliche Meinung zu einem Spiel oder zu sonst einem Thema, was mit Adventures zu tun hat, schreiben. Also ein Kommentar. Das hat nix mit Nibiru zu tun und soll Nibiru auch nicht als Querschläger qualifizieren. Als neues und viel diskutiertes Spiel auf dem Markt, bot es sich allerdings hervorragend für das April-Thema des Querschlägers an.

Lieben Gruss
silly

 
Die Masse zählt bei spielen nicht immer das individuum. Daher denke ich, dass nicht alle ein Spiel in mehreren Tagen durchspielen bzw. sich das in Zeitfaktoren
aufteilen. Denn die meisten sind so neugierig auf ein SPiel das sie es auch sofort durchspielen möchten also in ein oder zwi tagen. UNd wie es ausschaut ist die mehrheit davon betroffen und deswegen sollten spiele Mit guter story atmosphäre grafik und bla bla bla auch berechtigt sein eine genau eine Große länge zu haben ein beispiel BGE. Das game ist top sowohl an der grafik als auch an der länge. Wieso sollten die Zukünfitgen spiele auch nicht so viel investiert werden sodasss die games sowohl an der grafik als auch an der LÄnge?? also ist es kein wunder dasd vielleicht Nibiru ein querschläger sein sollte. Ich meine meinung dass muss aber nicht zählen war die story einfach erste sahne. Sollte man es deswegen als Querschläger sehen??
Adventurefreak
  • 01.04.05    
  • 12:56   

Die Masse zählt bei spielen nicht immer das individuum. Daher denke ich, dass nicht alle ein Spiel in mehreren Tagen durchspielen bzw. sich das in Zeitfaktoren
aufteilen. Denn die meisten sind so neugierig auf ein SPiel das sie es auch sofort durchspielen möchten also in ein oder zwi tagen. UNd wie es ausschaut ist die mehrheit davon betroffen und deswegen sollten spiele Mit guter story atmosphäre grafik und bla bla bla auch berechtigt sein eine genau eine Große länge zu haben ein beispiel BGE. Das game ist top sowohl an der grafik als auch an der länge. Wieso sollten die Zukünfitgen spiele auch nicht so viel investiert werden sodasss die games sowohl an der grafik als auch an der LÄnge?? also ist es kein wunder dasd vielleicht Nibiru ein querschläger sein sollte. Ich meine meinung dass muss aber nicht zählen war die story einfach erste sahne. Sollte man es deswegen als Querschläger sehen??

 
Ohoo
MAl Ganz ehrlich dat game war von der länge her von der story her sehr passend war nicht zu lang und nicht zu kurz aaber für mich war es kein problem es in 10-15 durchzuzocken. Wie gesagt das Game ist optimal für einen AdventureAnfänger aber für mich und ich spreche auch für andere leute war es immernoch zu lurz. ICh sag nur Gabriel Knight 3 So sollten in zukunft die games sein wo man paar tage braucht um es durchzuzocken. Denn ich kauf doch kein spiel mehr 49 euro 35 euro dass man in ein Tach durchzocken kann. :C
Nibiru-Fan
  • 01.04.05    
  • 12:46   

Ohoo
MAl Ganz ehrlich dat game war von der länge her von der story her sehr passend war nicht zu lang und nicht zu kurz aaber für mich war es kein problem es in 10-15 durchzuzocken. Wie gesagt das Game ist optimal für einen AdventureAnfänger aber für mich und ich spreche auch für andere leute war es immernoch zu lurz. ICh sag nur Gabriel Knight 3 So sollten in zukunft die games sein wo man paar tage braucht um es durchzuzocken. Denn ich kauf doch kein spiel mehr 49 euro 35 euro dass man in ein Tach durchzocken kann. :C

 
Sehr erfreulicher Querschläger!!! Du hast lediglich noch die elend langen Ladezeiten früherer Zeiten vergessen. Von den Ladezeiten eines BF 3 (xbox) mal ganz abgesehen (aber trotz der Ladezeiten und der Stärken und Schwächen des Produktes hat es mir ebenso wie Nibiru ca. 12 Stunden viel Spaß gemacht). Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass BF 3 jemand richtig schlecht fand (nur wegen Spiellänge oder Kistenschieberei). Die Bewertungen damals waren im Schnitt, insbesondere in der Printfachpresse schlechter.

Ich kann die Diskussion und ewige Vergleicherei mit Klassikern oder aktuellen Perlen nicht verstehen. Ist Der mit dem Wolf tanzt 3 mal so gut wie Pi . Nibiru macht 8-12 Stunden sehr viel Spaß und spielt sich in der Tat sehr schnörkellos. Ich halte mich für einen sehr erfahrenen Adventurespieler und habe 10 Stunden benötigt (ohne Lösung) und das obwohl ich zumindest etwas Hintergrundwissen hatte. Bei Sherlock Holmes (auch das Beispiel passt) hatte ich die Lösung jederzeit zur Hand - und weil es so leicht war dort mal reinzuschauen, habe ich auch bestimmt 4-5 mal gespickt (Kartenautomat, Stoffetzen zwischen den beiden Stühlen hatte ich nicht gefunden etc.). Der Vergleich mit Kino oder DVDs ist sehr passend.

Hoffentlich hat sich keiner von denen beschwert, die Nibiru für 27,95 bei buecher.de gekauft haben. Auf der anderen Seite würde es den verklärten Blick im Bezug auf die guten alten Zeiten auf eine andere Art und Weise nur bestätigen.
Metagames
  • 01.04.05    
  • 12:17   

Sehr erfreulicher Querschläger!!! Du hast lediglich noch die elend langen Ladezeiten früherer Zeiten vergessen. Von den Ladezeiten eines BF 3 (xbox) mal ganz abgesehen (aber trotz der Ladezeiten und der Stärken und Schwächen des Produktes hat es mir ebenso wie Nibiru ca. 12 Stunden viel Spaß gemacht). Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass BF 3 jemand richtig schlecht fand (nur wegen Spiellänge oder Kistenschieberei). Die Bewertungen damals waren im Schnitt, insbesondere in der Printfachpresse schlechter.

Ich kann die Diskussion und ewige Vergleicherei mit Klassikern oder aktuellen Perlen nicht verstehen. Ist Der mit dem Wolf tanzt 3 mal so gut wie Pi . Nibiru macht 8-12 Stunden sehr viel Spaß und spielt sich in der Tat sehr schnörkellos. Ich halte mich für einen sehr erfahrenen Adventurespieler und habe 10 Stunden benötigt (ohne Lösung) und das obwohl ich zumindest etwas Hintergrundwissen hatte. Bei Sherlock Holmes (auch das Beispiel passt) hatte ich die Lösung jederzeit zur Hand - und weil es so leicht war dort mal reinzuschauen, habe ich auch bestimmt 4-5 mal gespickt (Kartenautomat, Stoffetzen zwischen den beiden Stühlen hatte ich nicht gefunden etc.). Der Vergleich mit Kino oder DVDs ist sehr passend.

Hoffentlich hat sich keiner von denen beschwert, die Nibiru für 27,95 bei buecher.de gekauft haben. Auf der anderen Seite würde es den verklärten Blick im Bezug auf die guten alten Zeiten auf eine andere Art und Weise nur bestätigen.

 
Ich schließe mich dem Grundgedanken dieses Querschlägers an: die Spiellänge mindert nicht den Unterhaltungswert eines Spieles. Natürlich sind kurze Spiele dadurch nicht automatisch die logischeren oder gar die Besseren, aber sie sind häufig straffer beim Storytelling.

Was mir bei dem Querschläger missfällt ist, daß der Preis/Leistungs-Aspekt etwas kurz kommt: Ich spiele gerne und viel, nicht nur Adventures. Da es soviele saugute Demos und Freewarespiele gibt, überlege ich mir jeden Kauf genau. Was bekomme ich für mein Geld? Was erwarte ich? Je mehr Geld ich für ein Spiel ausgebe, desto höher sind die Erwartungen, klar. Ich habe entweder höhere Erwartungen an die Qualität (plus an Technik, Innovation, Atmosphäre)und/oder an die Quantität (Spiellänge).

Mit Kritik halte ich mich im Falle Nibiru zurück, weil ich es nicht gespielt habe, aber ich hätte aufgrund der gesamten Berichterstattung einen geringeren Kaufpreis erwartet. Die Entwicklungskosten müssten deutlich unter den von BM liegen, alleine schon wegen der existierenden Engine und des an sich fertigen Spiels (Remake). Natürlich kalkulieren Entwickler und Publisher langfristig und die Entwicklung einer Engine rechnet sich häufig erst bei einer Mehrfachverwertung.
Martin Lassahn
  • 01.04.05    
  • 09:56   

Ich schließe mich dem Grundgedanken dieses Querschlägers an: die Spiellänge mindert nicht den Unterhaltungswert eines Spieles. Natürlich sind kurze Spiele dadurch nicht automatisch die logischeren oder gar die Besseren, aber sie sind häufig straffer beim Storytelling.

Was mir bei dem Querschläger missfällt ist, daß der Preis/Leistungs-Aspekt etwas kurz kommt: Ich spiele gerne und viel, nicht nur Adventures. Da es soviele saugute Demos und Freewarespiele gibt, überlege ich mir jeden Kauf genau. Was bekomme ich für mein Geld? Was erwarte ich? Je mehr Geld ich für ein Spiel ausgebe, desto höher sind die Erwartungen, klar. Ich habe entweder höhere Erwartungen an die Qualität (plus an Technik, Innovation, Atmosphäre)und/oder an die Quantität (Spiellänge).

Mit Kritik halte ich mich im Falle Nibiru zurück, weil ich es nicht gespielt habe, aber ich hätte aufgrund der gesamten Berichterstattung einen geringeren Kaufpreis erwartet. Die Entwicklungskosten müssten deutlich unter den von BM liegen, alleine schon wegen der existierenden Engine und des an sich fertigen Spiels (Remake). Natürlich kalkulieren Entwickler und Publisher langfristig und die Entwicklung einer Engine rechnet sich häufig erst bei einer Mehrfachverwertung.

 
Ich verstehe das auch nicht wirklich, woher so viele Leute die Stundenanzahl wissen, welche sie für ein Spiel benötigt haben - ob das jetzt 8 oder 10 oder 12 Stunden (gewesen) sind, da habe ich persönlich keinerlei Erfahrung.

Wenn ich persönlich jetzt 5 Tage (Abende) z.B. 2Std. spiele (viel mehr Zeit habe ich dafür garnicht), dann beschäftigt mich ein solches Spiel 4-6 Tage, also fast eine Woche. Das ist doch eigentlich wirklich nicht schlecht!

Es kommt eben auch auf den Faktor Zeit an - manche können es an einem Tag spielen, dann erscheint es tatsächlich etwas kurz.
Ich jedoch verliere mich dann ab und an in längeren Games, denn wenn ich mal eine längere Pause einlege(n muss), dann komm ich storytechnisch irgendwie garnicht mehr hinterher...da ist mir kurz & knackig teilweise dann wieder lieber
( wieviele Spieler kennen das: sie kaufen sie ein Game, es wird angespielt, aber beendet wird es nie? - nicht Adventurebezogen)

Natürlich ist es schön, wenn das Spiel einem etliche Stunden viel Spaß & Knobelei beschert aber wenn nicht, dann sterbe ich nicht daran. Ich freue mich trotzdem über das Spiel und bin froh, wenn mir eine gute Story geliefert wird.
Bei langen Spielen kann es mir dafür passieren, dass die qualitative Dichte nicht über die komplette Spielzeit erhalten bleibt

Also wenns lang ist & gut ist es sicherlich perfekt, aber wenns kürzer aber dennoch gut ist, dann ist es auch doch was, oder?

Grüße
Voodoo
Voodoopupp
  • 01.04.05    
  • 09:46   

Ich verstehe das auch nicht wirklich, woher so viele Leute die Stundenanzahl wissen, welche sie für ein Spiel benötigt haben - ob das jetzt 8 oder 10 oder 12 Stunden (gewesen) sind, da habe ich persönlich keinerlei Erfahrung.

Wenn ich persönlich jetzt 5 Tage (Abende) z.B. 2Std. spiele (viel mehr Zeit habe ich dafür garnicht), dann beschäftigt mich ein solches Spiel 4-6 Tage, also fast eine Woche. Das ist doch eigentlich wirklich nicht schlecht!

Es kommt eben auch auf den Faktor Zeit an - manche können es an einem Tag spielen, dann erscheint es tatsächlich etwas kurz.
Ich jedoch verliere mich dann ab und an in längeren Games, denn wenn ich mal eine längere Pause einlege(n muss), dann komm ich storytechnisch irgendwie garnicht mehr hinterher...da ist mir kurz & knackig teilweise dann wieder lieber
( wieviele Spieler kennen das: sie kaufen sie ein Game, es wird angespielt, aber beendet wird es nie? - nicht Adventurebezogen)

Natürlich ist es schön, wenn das Spiel einem etliche Stunden viel Spaß & Knobelei beschert aber wenn nicht, dann sterbe ich nicht daran. Ich freue mich trotzdem über das Spiel und bin froh, wenn mir eine gute Story geliefert wird.
Bei langen Spielen kann es mir dafür passieren, dass die qualitative Dichte nicht über die komplette Spielzeit erhalten bleibt

Also wenns lang ist & gut ist es sicherlich perfekt, aber wenns kürzer aber dennoch gut ist, dann ist es auch doch was, oder?

Grüße
Voodoo

 
 
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