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AR-K: The Great Escape

Vorschau

von  Hans Pieper
02.03.2016
AR-K: The Great Escape
Mittlerweile zum dritten Mal möchten die Entwickler von Gato Salvaje den Spieler in die Welt von AR-K entführen. Die ersten beiden Teile der Quadrologie haben hauptsächlich Kritik hervorgerufen. Nun ist der dritte Teil The Great Escape erschienen, der viele Verbesserungen mit sich bringen soll. Wir haben einen Blick auf das vorletzte Kapitel der Reihe geworfen.

Neues Spiel, neuer Autor

Finanziert wurde die dritte Episode der Reihe im Mai 2013 über Kickstarter. Die Geschichte hinter The Great Escape stammt dabei erstmals aus der Feder des Comicbuchautors Greg Rucka (u.a. Batwoman). Und das ist auch deutlich spürbar. Im Gegensatz zu den ersten beiden Kapiteln haben die Charaktere deutlich mehr Tiefe und die Geschichte kommt mit mehr Schwung daher. Durch eine gelungene Rückschau auf die vorherigen Teile können die ersten beiden Kapitel auch beruhigt liegen gelassen werden, alles Wichtige wird noch einmal erklärt. Spannend, abwechslungsreich und mit humorvollen Einlagen wird im dritten Teil die auch in den ersten beiden Spielen schon ansprechende Geschichte weitererzählt.
Inhaltlich dreht sich alles um Alica Van Volish, die als Gefangene unter der Erde im geheimnisvollen Sektor 8 Sklavenarbeiten verrichten muss. Zuvor hatte sie sich ein mächtiges Artefakt in einer Polizeistation gesichert, war dann jedoch durch einen langen Schacht abgestürzt. Nun dreht sich alles um ihre Flucht. Der dritte Teil endet – wie sollte es in einem Episodenspiel auch sein – mit einem Cliffhanger.Die Geschichte wird in ansprechenden<br>Cutscenes erzählt

Ansprechende Rätselkost


Die nachvollziehbar und gut in die Geschichte integrierten Rätsel fordern dem Spieler einiges an Hirnschmalz ab. Gerade erfahrene Rätsler kommen hier voll auf ihre Kosten. Über die recht kurze Spielzeit hinweg gilt es einige Kopfnüsse zu knacken.Die Rätsel sind zum Teil recht knackig

Zweckmäßige 3D-Grafik

Auch wenn die Darstellung der Umgebung nicht als besonders beeindruckend gelten kann, ist die grafische Umsetzung von The Great Escape doch gelungen. Zwar wirken die Schauplätze allesamt etwas steril, doch gut umgesetzte Animationen und häufige Details machen diesen Eindruck wieder wett. Was bleibt, ist eine Präsentation, die das Spiel trägt. Nicht mehr und nicht weniger.Die Grafik wirkt zwar stellenweise<br>etwas steril, macht aber einen guten Eindruck<h2>Gutes Sounddesign</h2>Die Sprecher sind gut besetzt und liefern glaubhaft ihre Texte ab. Geräusche und Musik sind nicht besonders herausragend, aber stabil und passend eingesetzt. Das Spiel gibt es aufgrund des begrenzten Budgets bislang nur auf Spanisch oder Englisch, eine deutsche Übersetzung könnte jedoch noch folgen.<img align=

Ausblick

Im Gegensatz zu den ersten beiden Teilen ist The Great Escape fast schon ein kleiner Geheimtipp. Wenn das vierte Kapitel ähnlich daherkommt, haben wir hier eine klare Empfehlung für Freunde von knackigen Rätseln in einer spannenden Detektivgeschichte vor uns.

AR-K: The Great Escape auf Steam Offizielle Webseite
Sieht gut aus