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COLUMNAE: A Past Under Construction

Vorschau

von  Michael Stein
07.07.2016
COLUMNAE: A Past Under Construction

Das serbische Team Moonburnt Studio arbeitet seit 2013 an seinem postapokalyptischen Adventure COLUMNAE: A Past Under Construction. Kurz vor der anstehenden Kickstarter-Kampagne haben wir einen Blick auf die erste spielbare Demo-Version geworfen und verraten, worum es sich bei dem Titel handelt.

Ein unschöner Ort

COLUMNAE ist ein Ort, der zwischen Säulen erbaut wurde. Diese Säulen trägt die Stadt Deus, auf der sich die Oberschicht zurückgezogen hat, nachdem die Oberfläche der Erde unbewohnbar geworden ist. Außerdem laufen durch COLUMNAE auch die Ressourcen, die von dem unterirdischen Maschinenkomplex Machina abgebaut und nach Deus gefördert werden. Die Bevölkerung von COLUMNAE besteht größtenteils aus einfachen Arbeitern und Ingenieuren, die diese Rohstoffe abzapfen und ihrerseits Fabriken betreiben, um Dinge für den alltäglichen Lebensgebrauch zu produzieren.

Aufstand oder Revolution

Die Demo beginnt damit, dass eine Fabrik den Betrieb einstellen und alle Angestellten feuern musste, weil die Gaslieferung, die zum Betrieb der Fabrik notwendig ist, eingestellt wurde. Vor dem Tor der Fabrik haben sich Demonstranten versammelt. Der Spieler weiß vorerst nicht, was seine Aufgabe ist. Das erfährt er zum Beispiel durch Gespräche mit seinem Ex-Kollegen Steve oder einer geheimnisvollen Frau, die wohl zu einer revolutionären Vereinigung gehört. Im Anschluss müssen diverse kleinere Aufgaben erledigt werden.

Die Figuren sind als schwarze Schatten dargestellt

Düstere Umgebung

Grafisch macht das Spiel eine gute Figur. Die Szenen sind deutlich düster gestaltet, die Figuren werden nur als schwarze Schatten dargestellt. Auch die musikalische Untermalung passt gut zum Setting. Das Spiel ist als Sidescroller aufgezogen, es kann also nur nach links und rechts gelaufen werden. Die Welt ist auf mehreren Plattformen angesiedelt, die verschiedenen Ebenen können über einen Aufzug erreicht werden. Die Steuerung präsentiert sich als klassisches Point-and-Click, anwählbare Gegenstände oder Personen leuchten rot auf, sobald man mit der Maus darüber fährt. Dadurch sind auch kleinere Objekte in den Hintergründen recht gut zu finden. Am unteren Bildschirmrand befindet sich ein ständig eingeblendetes Inventar, in dem Gegenstände miteinander kombiniert oder per Drag-and-Drop in die Spielwelt gezogen werden können, um sie dort mit anderen Hotspots zu kombinieren.

Klassisches Adventure

Ein großer Teil des Gameplays der Demo liegt auf verzweigten Dialogen und dem Erledigen einfacher Aufgaben. Die Rätsel sind eher unkompliziert und bieten teilweise alternative Lösungswege. Dass man sich hier von klassischen Point-and-Click-Adventures hat inspirieren lassen, ist sofort ersichtlich. Ob die Rätsel im weiteren Spielverlauf komplexer werden, bleibt abzuwarten.

Was hat diese geheimnisvolle Dame zu verbergen

Nonlineares Storytelling

COLUMNAE soll acht Kapitel in unterschiedlichen Zeitperioden bieten, die in unterschiedlicher Reihenfolge gespielt werden können. Dadurch soll sich sowohl die Zukunft als auch die Vergangenheit im Spiel ändern. Es bleibt spannend, inwiefern sich dadurch der Wiederspielwert erhöht. Die von uns getestete Demo soll zum Start der Kickstarter-Kampagne auch der Öffentlichkeit zugänglich sein.



Offizielle Webseite COLUMNAE bei Kickstarter

Galerie

Fazit



Unser bisheriger Eindruck ist positiv. Wenn die Atmosphäre, die die Demo bisher vermittelt, über das ganze Spiel aufrecht erhalten werden kann, steht uns hier ein spannender Titel bevor.
Sieht gut aus