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Her Majesty's Spiffing

Vorschau

von  Julia 'Kleener_Apfel' Gründel
23.10.2014
Her Majesty's Spiffing
Ein Blick zu den Sternen

Das Britische Empire soll einmal mehr erweitert werden. Dafür hat die Queen eine Spezialtruppe ins Leben gerufen um dieses Mal nach den Sternen zu greifen: Die Special Planetary Investigative Force For Inhabiting New Galaxies. Mit an Bord dieser ersten bemannten Raummission sind Captain Frank Lee English, ein britischer Gentleman durch und durch, sowie sein walisischer Kollege und Sub-Lieutenant Aled Jones.

Hier beginnt nun die Tech-Demo, um das reanimierte Kickstarterprojekt Her Majesty's SPIFFING der Belfaster Indie-Schmiede BillyGoat Entertainment erneut zu finanzieren. Bis zum 21. November 2014 sollen £30,000 (etwa €38,000) in die Refinanzierung fließen, um das Projekt nun endlich fertigzustellen. Wir haben einen kurzen Blick hineingeworfen und Captain Frank Lee English auf seinem Weg zum Kaffeeautomaten und wieder zurück ins Cockpit begleitet.

Ungewohnt erscheint zu Beginn die Steuerung, die aktuell vorrangig für Gamepad-Spielerlebnisse implementiert wurde, eine klassische Point-and-Click-Steuerung soll folgen. Ebenfalls im Gespräch ist eine Touchpad-Steuerung für Tablet-PCs oder iPad. Doch auch Verfechter der guten alten Tastatur-WASD-Steuerung können hier auf ihre Kosten kommen. Frank muss zur Interaktion von Gegenständen oder Türen erst in die Nähe und hat dann die Möglichkeit, aus vier verschiedenen Aktionen (wie z. B.: ansehen, nehmen.) zu wählen. Zwar betont die Demo mehrfach, dass das Gezeigte noch immer ein Prototyp ist, doch dieser kann sich trotz der Kürze sehen lassen. Versucht der Spieler zu Beginn, die eigene Koordination der Hände mit dem Gehirn in Einklang zu bringen, ist bereits nach kurzer Eingewöhnungsphase diese erste Hürde gemeistert. Frank bewegt sich zwar etwas zu gemächlich, doch für die Kürze der Demo ist das völlig in Ordnung, denn wir erkunden in dieser eigentlich nur das Raumschiff und holen einmal Kaffee. Mit diesem Kaffee lösen wir auch sogleich die eigentliche Katastrophe aus, die im geplanten Episodenspiel den Stein ins Rollen bringen wird.

Mit der Figur Frank hat man einen sympathischen Zeitgenossen geschaffen, mit dem man sich bereits zu Beginn des Spiels identifizieren kann. Er strahlt gute Laune und Witz aus und es macht Spaß, ihm auf seinen ersten Schritten zu folgen. Auch grafisch kann sich das Spiel schon jetzt sehen lassen. Die Räume, die man zu diesem Zeitpunkt betreten kann, sind bereits detailliert wenn auch noch nicht vollständig umgesetzt. Die Atmosphäre, die hier erzeugt wird, ist stimmig und man darf gespannt sein, wie das Endergebnis irgendwann aussehen wird.
Obwohl es nur ein Prototyp ist, hat die Demo ebenfalls eine gute Synchronisation, die man eventuell zum jetzigen Zeitpunkt noch gar nicht erwarten würde.

Was bleibt zu sagen? Natürlich ist die Demo viel zu kurz, um eine aussagekräftige Prognose erstellen zu können. Das, was wir gesehen haben, hat auf jeden Fall gefallen und man darf hoffen, dass diese Qualität wenigstens beibehalten und bestenfalls noch gesteigert wird. Vor allem der dezente Humor wirkt nicht krampfhaft übertrieben, sondern passt zu den einzelnen Personen und Situationen. Wir dürfen gespannt sein, was die Zukunft für das Spiel bereithält.


Kickstarter-Kampagne
Wird vielleicht was